Übergaben nachvollziehen
Abholung, Terminaleingang, Verladung, Ankunft und letzte Meile als zusammengehörige Ereignisse statt als einzelne Listen dokumentieren.
Straße · See · Luft
GPS im Vor- und Nachlauf, AIS auf See und Flugdaten in der Luft zu einem nachvollziehbaren Transportverlauf verbinden – inklusive Übergaben, Zeitstempeln und klar ausgewiesener Datenquelle.
Aktive Transportetappe
Straßennachlauf erkannt
End-to-End Visibility
Der Mehrwert entsteht nicht durch möglichst viele Punkte auf einer Karte, sondern durch die richtige Zuordnung von Etappen, Ereignissen und Verantwortlichkeiten.
Abholung, Terminaleingang, Verladung, Ankunft und letzte Meile als zusammengehörige Ereignisse statt als einzelne Listen dokumentieren.
Erkennen, ob eine Verzögerung im Straßenvorlauf, am Umschlagpunkt, auf See, im Flugsegment oder im Nachlauf entstanden ist.
Statusänderungen und Ausnahmen für Disposition, Kundenservice oder Empfänger in einer verständlichen Transportakte bereitstellen.
Durchgängiger Verlauf
Jede Etappe verwendet die dafür geeignete Quelle. Die Verknüpfung erfolgt über Transportreferenzen und bewusst definierte Übergabeereignisse.
Die Quelle wechselt – die Bedeutung der Daten ebenfalls. AIS beschreibt das zugeordnete Schiff, Flugdaten den zugeordneten Flug und GPS in der Regel das ausgerüstete Fahrzeug oder Asset. Die Plattform weist deshalb Quelle und Aktualität aus, statt eine scheinbar durchgehende Live-Position vorzutäuschen.
Daten richtig lesen
Ein belastbares Tracking-Konzept definiert vor dem Pilotbetrieb, welche Aussage aus welcher Quelle abgeleitet werden darf.
| Datenquelle | Typische Aussage | Geeignete Etappe | Wichtig bei der Bewertung |
|---|---|---|---|
| GPS / Telematik | Letzte Position, Bewegung, Fahrtrichtung, Fahrt- oder Zonenereignis | Straßenvorlauf, Nachlauf, mobile Assets | Gerät, Einbau, Intervall, Satellitensicht und Mobilfunkabdeckung |
| Terminal- und Handover-Ereignisse | Ankunft, Übergabe, Verladung oder Freigabe zu einem definierten Zeitpunkt | Hafen, Flughafen, Hub, Lager | Saubere Referenzen, Zeitzonen und eindeutige Ereignisdefinitionen |
| AIS | Letzte gemeldete Schiffsposition, Kurs, Geschwindigkeit und voyage-bezogene Angaben | Seefracht, RoRo, Fähre | Zuordnung zum Schiff, terrestrische oder satellitengestützte Abdeckung, Datenalter |
| Flugdaten | Geplanter, geschätzter oder tatsächlicher Flugstatus; je nach Quelle auch Flugposition | Luftfracht und zeitkritische Sendungen | Flugnummer plus Datum, Codeshares, Umbuchungen und Datenlizenz |
| Optionale Sensorik | Temperatur, Feuchte, Licht, Erschütterung oder Öffnungsereignis | Pharma, Lebensmittel, hochwertige oder sensible Güter | Gerätezulassung, Messintervall, Laufzeit, Funkverfügbarkeit und Kalibrierung |
Seefracht & RoRo
Sobald ein Fahrzeug, Trailer oder Container auf das Schiff übergeht, endet häufig die direkte Sicht über den Straßentracker. Ab diesem Punkt kann die zugeordnete Schiffsbewegung den Transportkontext liefern.
AIS ist kein Ladungssensor. Die Schiffsetappe ist nur so belastbar wie die Zuordnung zwischen Transportobjekt, Buchung und tatsächlich eingesetztem Schiff.
Luftfracht
Für die Luftetappe wird die Sendung projektbezogen mit dem vorgesehenen Flug verknüpft. Dadurch bleiben Abflug, Flugstatus, Ankunft und der anschließende Nachlauf in einem Verlauf sichtbar.
Flugdaten zeigen den Flug, nicht automatisch das einzelne Packstück. Für eine belastbare Sendungsaussage müssen Flugzuordnung und Handover-Prozess stimmen; separate Tracker erfordern zusätzlich eine für den Lufttransport geeignete Ausführung und Freigabe.
Einsatzbereiche
Der Pilot wird an einer konkreten Route und klaren Geschäftsfrage ausgerichtet – nicht an einer abstrakten Maximalliste von Datenfeldern.
Fahrzeugbewegung bis zum Hafen, zugeordnetes Schiff und Weitertransport nach der Entladung in einem Ablauf zusammenführen.
Geplante und tatsächliche Flugereignisse mit Abholung und Zustellung verbinden, damit Abweichungen einer Etappe zugeordnet werden können.
Wertvolle Einzeltransporte über Spedition, Hafen, Schiff oder Flug und den lokalen Nachlauf anhand eindeutiger Referenzen begleiten.
Positions- und Statustracking bei Bedarf um freigegebene Zustandsdaten ergänzen und Grenzwertverletzungen im Transportkontext bewerten.
Projektablauf
Zuerst wird die fachliche Wahrheit der Transportakte definiert. Danach werden Quellen und Darstellung daran ausgerichtet.
Verkehrsträger, Umschlagpunkte, Rollen und die wichtigste betriebliche Frage festlegen.
Auftrag, Sendung, Fahrzeug, Container, Schiff und Flug über verfügbare IDs verknüpfen.
Tracker, Schnittstellen und lizenzierte Datenquellen mit Zeitstempel und Herkunft übernehmen.
Vollständigkeit, Aktualität, Fehlzuordnungen und Nutzen anhand echter Transporte verifizieren.
LiveOrtung & FrachtMonitor
LiveOrtung liefert die Plattform- und Telematikbausteine für Fahrzeuge und Assets. Für projektbezogene Transportketten verbindet FrachtMonitor Straßenetappen mit See- oder Luftsegmenten und den dazugehörigen Übergaben.
FAQ
Es verbindet Status- und Positionsinformationen mehrerer Verkehrsträger in einem Transportverlauf. Je nach Etappe werden beispielsweise GPS-Daten des Straßenfahrzeugs, AIS-Daten des Schiffs oder Status- und Positionsdaten eines Flugs verwendet.
AIS beschreibt die Position und Bewegung eines zugeordneten Schiffs, nicht unmittelbar die Position eines einzelnen Containers oder Fahrzeugs an Bord. Erst die verlässliche Zuordnung zwischen Sendung und Schiff macht die Schiffsetappe im Transportverlauf nutzbar.
Nein. Flugdaten beschreiben den zugeordneten Flug beziehungsweise das Flugzeug. Ein separater, für den Lufttransport geeigneter Tracker kann zusätzlich Informationen zur konkreten Sendung liefern, sofern Gerät, Airline-Freigabe und Übertragungsbedingungen dies erlauben.
Das hängt vom Prozess ab. Typisch sind Auftrags- oder Sendungsnummer, Fahrzeug- oder Trailer-ID, Container- oder Buchungsnummer, IMO oder MMSI des Schiffs sowie Flugnummer, Datum und gegebenenfalls Luftfrachtreferenzen.
Nicht zwingend. Aktualität und Abdeckung unterscheiden sich nach Datenquelle, Tarif, Empfang, Gerät, Übertragungsintervall und Verkehrsträger. Deshalb sollten Quelle und Zeitstempel gemeinsam dargestellt und Datenlücken nicht als aktuelle Position ausgegeben werden.
Oft ist eine Übernahme über vorhandene APIs, Datenfeeds oder definierte Importformate möglich. Im Vorprojekt werden Protokoll, Datenrechte, Identifikatoren, Aktualität und Qualität geprüft. Erst danach lässt sich beurteilen, ob eine direkte Integration oder eine ergänzende Datenquelle sinnvoll ist.
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